Augmented und Virtual Reality schaffen zahlreiche Möglichkeiten im Arbeitsumfeld

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Zu einer weiteren spannenden Veranstaltung der Reihe "Industrie 4.0 - konkret" hatte die Wirtschaftsförderung Lippstadt hochkarätige Referenten aus Fern und nah eingeladen.

Dr. Markus Große Böckmann, Gründer und Geschäftsführer der oculavis GmbH aus Aachen, stellte unterschiedliche Anwendungen von Smart Glasses (SG) und AR in Produktion und Service" vor.  Er hatte auch ein Repertoire verschiedener AR-Brillen mitgebracht und zeigte den Zuhörern die jeweiligen Vor- und Nachteile in der Anwendung auf. In einer Live-Demonstration leitete er einen Techniker, der in Aachen saß, mit der Hilfe von SG bei einer Maschinenreparatur an. Weitere Einsatzmöglichkeiten in Produktion, Montage und Service, z. B. durch Fernwartung, interaktive Anleitungen oder Trainingsanwendungen mit Hologrammen stellte er vor. Die zahlreichen Gäste konnten auch selbst verschiedene Smart Glasses testen und einen Blick in ein virtuelles, schlagendes Herz werfen. 

Im zweiten Teil des Abends präsentierte Markus Oel, Gründer und Geschäftsführer der KUBUS GmbH - ein Lippstädter Startup - Möglichkeiten der Produktpräsentation mit VR und AR. Produkte können in das Kamerabild des Smartphones eingeblendet werden und sind in der realen Umgebung des Kunden erlebbar. Werbebotschaften, sogar kleine Videos, können auf Etiketten verborgen und durch die jeweilige App sichtbar gemacht werden. Kaufentscheidungen werden erleichtert, indem der Kunde alle Produktvarianten (Materialien, Größen) interaktiv erleben kann. Auch im Marketing können Werbung und Gewinnspiele interaktiv gestaltet werden. Interaktive Apps können gedruckte Bedienungsanleitungen ersetzen und Zusatzinformationen an den richtigen Stellen einblenden.

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Virtuelles Herz
Dr. Markus Große Böckmann stellt seinen Gästen ein virtuelles Herz in den Raum. Es schlägt und pocht und enthält zahlreiche Zusatzinfos, die eingeblendet werden können. Für die Zuhörer im Saal wird das Herz auf die Leinwand projiziert.
Gäste können die Brillen testen
Produkte interaktiv machen
Dass man nahezu jede Oberfläche mit virtuellen Zusatzinfomationen versehen kann, demonstrierte Markus Oel
Zu der weiteren Veranstaltung der Reihe „Industrie 4.0 – konkret“ luden Christian Grotebrune, Unity AG (l.) und Dr. Ingo Lübben, WFL (r.) Dr. Markus Große Böckmann (2.vl.) und Markus Oel (2.v.r.) ein